Nordafrika Nahost

Ein Showdown um den Iran?

Vortrag von Dr. Michael Lüders (Berlin)

Dienstag, 7. Januar 2019, 19:00 Uhr

Der Orient kommt nicht zur Ruhe. Während die Kämpfe vor allem in Syrien andauern, zeichnet sich bereits der nächste Konflikt ab: Präsident Trump und seine Verbündeten nehmen den Iran ins Visier. Das Atomabkommen ist Geschichte. Die Zeichen stehen auf Sturm. Warum aber haben die USA es aufgekündigt, gegen den erklärten Willen der Europäer? Obwohl sich der Teheran an alle Verpflichtungen gehalten hat? Worum geht es in diesem Konflikt? Um die Eindämmung eines „Schurkenstaats“ oder aber die Vorherrschaft in der Region?

Zur Person

Michael Lüders ist Islam- und Politikwissenschaftler. Er studierte arabische Literatur in Damaskus, Islamwissenschaften, Politologie und Publizistik in Berlin. Als langjähriger Nahostkorrespondent, Politikberater und Publizist gehört er zu den profiliertesten und bekanntesten Experten für die Entwicklungen in den Brennpunkten des Nahen Ostens. Er ist Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft und lebt in Berlin.

Lüders hat als Sachbuchautor Bestseller veröffentlicht, die eine breite Rezeption in der Öffentlichkeit und in den Medien gefunden haben, darunter in aktuellen Auflagen 2019:

  • Armageddon im Orient. Wie die Saudi-Connection den Iran ins Visier nimmt.
  • Wer den Wind sät. Was westliche Politik im Orient anrichtet.
  • Die den Sturm ernten. Wie der Westen Syrien ins Chaos stürzte.

Sein Vortrag verspricht differenzierte Einsichten in weitgehend unbekannte Zusammenhänge der aktuellen Konflikte um den Iran, die vieles in einem anderen Licht erscheinen lassen.

Website Michael Lüders: www.michael-lueders.de

Allgemeine Zielsetzung der Vortragsreihe Nordafrika – Naher Osten

Hier sollen die Länder im Fokus stehen, die ständig in den Medien erscheinen, deren Komplexität aber nicht leicht zu durchschauen ist: Türkei, Iran, Saudi-Arabien , Ägypten, Irak, Syrien. Der Vortrag von ausgewiesenen Kennern der Region mit anschließender Diskussion wird jeweils die Länder aus der Binnenperspektive und ihre außenpolitischen Interessen und Strategien darstellen und einen Kontext herstellen, mit dem Situation der betreffenden Länder und die Politik der Regierungen verständlicher werden.

Organisator ist der „Arbeitskreis Nordafrika – Nahost“ (NANO) in Verbindung mit dem Orientalischen Institut der Universität Leipzig.

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